Monatsarchiv: Juni 2014

Nachtrag zum D-Day

Am 6. Juni war es soweit. Die westliche Welt gedachte dem 70. Jahrestag des sogenannten D-Day, der Landung der Alliierten in der Normandie. Unter der Überschrift <strong>„Danke, liebe Amis!“ verfasste der WELT-Redakteur Til Biermann nun einen Artikel, der vor Lobhudelei und Nestbeschmutzung nur so trieft. [1]

Schon der Text unter der Überschrift lässt den Geschichtskenner stutzen:

„Ohne das heroische und verlustreiche Einschreiten der Amerikaner im Zweiten Weltkrieg würde es ein freies, wiedervereinigtes Deutschland nicht geben – und nicht nur das. Was wären wir ohne die USA?“

„Anhänger der Demokratie sollten dann auch dankbar sein, dass es den Westalliierten gelang, gemeinsam mit den Sowjets Berlin zu erreichen. Sonst wären ein demokratisches Westdeutschland und ein freies Gesamtdeutschland ab 1990 wohl undenkbar gewesen.“, heisst es weiter unten im Artikel.
Ohne die zwei Weltkriege gegen das Deutsche Reich , wäre es gar nicht erst zu einer Spaltung Deutschlands gekommen. Somit kann man den Alliierten auch nicht für die (Teil-)Wiedervereinigung danken.

Den Satz: „An diesem Junitag vor 70 Jahren setzten die Westalliierten mit der „Operation Overlord“ rund 160.000 Mann über den Ärmelkanal, um die Welt und Deutschland von seinem in großen Teilen der Bevölkerung heiß geliebten Diktator zu befreien.“ muss man gar nicht gross kommentieren, da er schon in sich widersprüchlich ist. Denn, wie man ein Volk von seinem geliebten Führer befreit, bleibt uns Biermann schuldig.

„Die Deutschen säten den Wind des Verderbens“
tituliert er den Abschnitt, in dem er schreibt, dass wir „dankbar sein [können], dass die Alliierten nicht Gleiches mit Gleichem vergolten, sondern meist mit dem Schlachten aufhörten, sobald Truppenverbände kapituliert hatten.“
Wer sowas schreibt, verschweigt bewusst das Krepieren der Deutschen Soldaten in den Rheinwiesenlagern und Gulags, verschweigt Nemmersdorf, verschweigt die Vertreibung aus den Deutschen Ostgebieten, und verschweigt Dresden und all die anderen Bombenholocausts.

Der Marshallplan und die re-education

Nach 1945 sei Deutschland nicht etwa bestraft worden, sondern bekam mit dem Marshallplan noch eine „Belohnung“. Diese angebliche Belohnung war lediglich eine Propagandaaktion, um das besetzte Deutschland enger an die USA zu binden und die US-amerikanische Exportwirtschaft anzukurbeln. Der Kredit entsprach nur etwa einem Viertel der Besatzungskosten, die Deutschland zu tragen hatte. [2]

Da das Deutsche Volk mit dem Vertrag von Versailles nicht endgültig zu knechten war, sondern mehr denn je den Trotz entfesselte, musste nun die Taktik der totalen Umerziehung, die Abkehr vom „Deutschen Sonderweg“ in Angriff genommen werden. Bis heute wird das Deutsche Volk mit dem Holocaust-Schuldkomplex infiltriert und niedrig gehalten, um USrael als Vasall dienstbar zu sein.

„Bleibt noch die vermeintliche Kulturlosigkeit dieser angeblich so ungebildeten Amerikaner. Diejenigen, welche die Überheblichkeit besitzen, diese Behauptung von sich zu geben, werden sich durch den Verweis auf die wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen der Amerikaner wohl kaum überzeugen lassen. Vielleicht hilft eine kleine Gedächtnisstütze: Wer sechs Millionen Juden umgebracht hat, der müsste wissen, was wahre Kulturlosigkeit ist.“

Was die wissenschaftlichen Leistungen betrifft, so möchte ich nur auf den Begriff „Operation Paperclip“ [3] verweisen. Der letzte Satz zeugt auf zynische Weise von der Umerziehung.

[1] http://www.welt.de/debatte/kommentare/article128718388/Danke-liebe-Amis.html#disqus_thread

[2] http://de.metapedia.org/wiki/Marshall-Plan

[3] http://de.metapedia.org/wiki/Paperclip

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